Frau lächelt am Laptop in einem hellen Raum und genießt eine Beratungssitzung mit einer Pflanze in der Nähe und einem gerahmten Gebärmutterkunstwerk an der Wand.

PCOS heisst jetzt PMOS! Was steckt dahinter?

Viel­leicht hast du die Dia­gnose «PCOS» bekom­men und dich gefragt, warum du keine Zysten hat­test, obwohl der Name genau das sug­ge­riert. Du bist nicht allein. Genau des­halb wurde der Begriff im Mai 2026 offi­zi­ell umbenannt.

Von PCOS zu PMOS: Was hat sich geändert?

Nach über einem Jahr­zehnt Debatte und dem Ein­be­zug von rund 22’000 Betrof­fe­nen, Fach­per­so­nen und Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen welt­weit wurde Poly­zy­sti­sches Ovar­syn­drom (PCOS) offi­zi­ell in Poly­en­do­kri­nes Meta­bo­li­sches Ovar­syn­drom (PMOS) umbe­nannt. Die Umbe­nen­nung wurde im Mai 2026 im Fach­jour­nal The Lan­cet ver­öf­fent­licht und am Euro­päi­schen Kon­gress für Endo­kri­no­lo­gie in Prag vor­ge­stellt. Stat­news

Der neue Name ist kein Mar­ke­ting son­dern beschreibt end­lich, was wirk­lich passiert.

Warum der alte Name ein Pro­blem war

Der Begriff «poly­zy­stisch» impli­zierte das Vor­han­den­sein patho­lo­gi­scher Ova­ri­al­zy­sten. Diese gibt es bei PMOS (oder eben PCOS) gar nicht! Was im Ultra­schall sicht­bar ist, sind arre­tierte Fol­li­kel, keine Zysten. Diese Fehl­in­for­ma­tion hatte reale Fol­gen: ver­zö­gerte Dia­gno­sen, frag­men­tierte Behand­lun­gen, Stig­ma­ti­sie­rung und ver­passte Chan­cen für früh­zei­tige Inter­ven­tio­nen bei meta­bo­li­schen und kar­dio­vas­ku­lä­ren Risi­ken. Con­tem­po­rary OB/GYNCU Anschutz Medi­cal Campus

Was ist PMOS wirklich?

PMOS ist kein pri­mär gynä­ko­lo­gi­sches Pro­blem. Es ist eine kom­plexe, mul­ti­sy­ste­mi­sche Hor­mon­stö­rung, die Stoff­wech­sel, Repro­duk­tion, psy­chi­sche Gesund­heit, Haut und das Herz-Kreis­lauf-System betrifft. NewYork-Pres­by­te­rian

Der neue Name macht genau das sichtbar:

  • Poly-endo­krin: Meh­rere Hor­mon­sy­steme sind betei­ligt. Insu­lin, Andro­gene und neu­ro­en­do­krine Hormone
  • Meta­bo­lisch: Insu­lin­re­si­stenz ist bei der Mehr­heit der Betrof­fe­nen nach­weis­bar, und zwar auch bei nor­ma­lem Kör­per­ge­wicht AJMC
  • Ova­ri­ell: Die Eier­stöcke sind betrof­fen, aber nicht der Ausgangspunkt

Was das für dich bedeutet

Wenn du mit PCOS/PMOS lebst, weisst du, dass der Kör­per viele Signale gleich­zei­tig sen­det. Gewicht, Zyklus, Ener­gie, Stim­mung, Haut. Alles hängt zusam­men. Der kPNI-Ansatz, den wir bei Pico­sana ver­fol­gen, betrach­tet genau diese Zusam­men­hänge (Darm, Hor­mone, Ner­ven­sy­stem und Stoff­wech­sel) als System, nicht als Ein­zel­pro­bleme. Klicke hier, um mehr über PMOS zu lesen!

Mehr erfah­ren: Unser Web­i­nar im September

Im Sep­tem­ber bie­ten wir ein kosten­lo­ses Web­i­nar an: «PMOS ver­ste­hen und natür­lich beglei­ten». Wir erklä­ren, wie Insu­lin­re­si­stenz, Darm-Hor­mon-Achse, Ernäh­rung und Stress­ma­nage­ment zusam­men­wir­ken und was du kon­kret tun kannst.

Melde dich hier an!

Quel­len:

  • Teede et al. (2026). Poly­en­do­crine meta­bo­lic ova­rian syn­drome, the new name for poly­cy­stic ovary syn­drome. The Lan­cet. → Lan­cet
  • Endo­crine Society (2026). → Pres­se­mit­tei­lung
Frau lächelt am Laptop in einem hellen Raum und genießt eine Beratungssitzung mit einer Pflanze in der Nähe und einem gerahmten Gebärmutterkunstwerk an der Wand.

PCOS/PMOS verstehen und natürlich begleiten!

Kostenloses Webinar am 03.09.2026

  • Was ist PCOS und warum entstehen Symptome?
  • Wieso heisst PCOS neu PMOS und wie hängt es mit Insulin zusammen?
  • Zyklus und Hormone verstehen
  • Ernährung bei PCOS/PMOS
  • Bewegung und Training richtig einsetzen
  • Schlaf und Stressmanagement

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